Corona – eine historische Einordnung

http://www.achgut.com – Thomas Maul (Gastautor) – 18.07.2020

Inzwischen, Mitte Juli, da mit dem Ausklingen der Corona-Welle seit Anfang April allmählich auch die Hysterie abebbt – und gänzlich ungebrochen nur noch von Hardlinern wie Karl Lauterbach gelebt wird –, darf man vielleicht wieder ein wenig grundsätzlicher werden und muss der vorherrschenden Meinung nicht mehr allzu viele Zugeständnisse machen, um überhaupt Gehör zu finden. 

Es kann jedenfalls nicht schaden, sich unter vernünftigen Menschen über ein paar recht einfache Zusammenhänge zu verständigen, bevor die WHO die nächste „Pandemie“ ausruft und die Regierungen demokratischer Gesellschaften daraufhin recht automatisch irgendwelche „Notfallpläne“ aktivieren, in deren Verlauf ohne nennenswerten Widerstand elementare Bürgerrechte für mehrere Monate suspendiert werden, ja, die indirekte Zwangsimpfung aller via Immunitätsausweis oder die Psychiatrieeinweisung für Quarantäneverweigerer künftig womöglich nicht mehr bloß erwogen wird.

Ein wichtiger Merksatz für all diejenigen, die sich gegen ­Panikmache immunisieren möchten, wäre: Westliche Industrienationen haben seit 100 Jahren keine Seuchen mehr erlebt, und es ist äußerst unwahrscheinlich, dass sie – zumindest in Zeiten ohne Krieg und ohne absolute Massenarmut – jemals wieder eine solche durchmachen werden, weshalb das Seuchengesetz – auch wenn es in Infektionsschutzgesetz umgetauft wurde – so anachronistisch geworden ist, wie es das Verbot der Majestätsbeleidigung bis zu seiner Abschaffung vor Kurzem war.https://74e02640469d425667baefa470a6da57.safeframe.googlesyndication.com/safeframe/1-0-37/html/container.html

Bleibende historische Siege gegen jede Seuchengefahr

Was ist eine Seuche?

„Seuche“ ist – nach Wikipedia – eine „ältere Bezeichnung für eine bedrohliche und sich rasch verbreitende Krankheit […], da die Gesunden durch die an derselben Krankheit Leidenden angesteckt werden können.“ Weiter heißt es: „Diese frühere Bezeichnung „besitzt eine emotionale Qualität, beschwört Bilder von Schrecken, Gefahr, von Massenelend und Tod“. Seuche sei nach Johanna Bleker und Marina Stöffler-Meilicke im 18. Jahrhundert als Ersetzung des Begriffes Pest bzw. Pestilenz in Gebrauch gekommen, wobei letztere als Oberbegriff für massenhaftes Erkranken und Sterben diente.“ Selbstredend, dass das massenhafte Erkranken und Sterben für die Bevölkerung von einiger empirisch-sinnlicher Evidenz war, d.h., nicht nur exklusiv für Wissenschaftler, die Regierung oder Presseerzeugnisse erkennbar (oder zu befürchten). 

Im ausgehenden 19. Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Bakterien und Viren als Erreger von Seuchen entdeckt, zu deren Übertragungswegen man zu forschen begann, während die Gefahr gleichzeitig als beabsichtigte und/oder indirekte Folge weitreichender gesellschaftlicher Entwicklungen und medizinischer Fortschritte zunehmend gebannt wurde. Nicht zuletzt auch im Zuge des seinerzeit aufkommenden Hygiene-Diskurses leben immer weniger Menschen in immer größeren, besser geheizten und besser durchlüfteten Räumen; Trink- und Abwasser werden systematisch voneinander getrennt, neue Standards der individuellen Köperpflege, des Waschens von Kleidung, des Putzens von Wohnungen etablieren sich mehr oder weniger verordnet; auch für Krankenhäuser und Arztpraxen entstehen neue, den Idealen von Keimfreiheit und Sterilität verpflichtete Richtlinien. 

Gegen viele einst unmittelbar tödliche Infektionskrankheiten werden Impfstoffe und Medikamente entwickelt – zum Beispiel und vor allem gegen Bakterien sogar bis heute meist äußerst wirksame Antibiotika. Wachsender Massenwohlstand in Sachen Wohnen und Ernähren (beginnend mit kontrolliertem Trinkwasser) hat so etwas wie die „allgemeine Volksgesundheit“ enorm gesteigert, die durchschnittliche Lebenserwartung deutlich angehoben und das Immunsystem der Durchschnittsbürger in einen – historisch betrachtet – hervorragenden Zustand versetzt.

Die letzte Seuche, die den Namen verdient

Als „eine der verheerendsten Pandemien der Weltgeschichte“ soll die Pest (vom lateinischen pestis für Seuche) „in Europa zwischen 1346 und 1353 geschätzte 25 Millionen Todesopfer – ein Drittel der damaligen Bevölkerung“ (Wikipedia) gefordert haben. Die letzte Europa heimsuchende Seuche, die den Namen noch verdient, war die sogenannte Spanische Grippe von 1918 bis 1920. Sie wütete unter vom Ersten Weltkrieg ausgezehrten Zivilisten und Soldaten, in kriegs- und zeitbedingten Lebensverhältnissen, die mit den heutigen nicht zu vergleichen sind, und forderte „bei einer Weltbevölkerung von etwa 1,8 Milliarden laut WHO zwischen 20 Millionen und 50 Millionen Menschenleben […], Schätzungen reichen bis zu 100 Millionen. Damit starben an der Spanischen Grippe mehr Menschen als im Ersten Weltkrieg (17 Millionen). Insgesamt sollen etwa 500 Millionen Menschen infiziert worden sein.“ (Wikipedia) Heutige schwere Influenza-Wellen kosten bei einer Weltbevölkerung von 7,8 Milliarden Menschen laut WHO bis zu 650.000 Menschen das Leben, eine Größenordnung, in der sich, ebenfalls laut WHO, auch die Zahl der angeblichen „Corona-Toten“, die wahrscheinlich – dazu ein andermal – zu nicht geringen Teilen Panik- und Lockdowntote sind, bewegen wird.

Die mit und ohne Verschränkung mit dem Hygiene-Diskurs vollzogene Revolutionierung der Lebensverhältnisse in Massengesellschaften war jedenfalls der entscheidende und – einen gewissen Wohlstand vorausgesetzt – vermutlich endgültige Schlag gegen Seuchen, weil sie ihnen den Nährboden entzieht. Damit sind bakterielle und virenbedingte Infektionskrankheiten freilich nicht aus der (post-)industriellen Welt. Im Wesentlichen handelt es sich bei den saisonalen Virenzirkulationen aber lediglich um Erkältungswellen, von denen – abhängig vom Zustand des je individuellen Immunsystems zum Zeitpunkt der Infektion und der in der Vorsaison aufgebauten Grundimmunität in der Bevölkerung – einige Menschen gar nichts bemerken, während andere milde oder moderate Symptome ausbilden. 

In Ausnahmefällen zwingt einen die sogenannte Grippe ein bis zwei Wochen ins Bett. Sehr Wenige erkranken so schwer, dass sie ins Krankenhaus müssen. In noch selteneren Fällen kann sich eine Grippe zu einer Lungenentzündung auswachsen, die tödlich enden kann, aber nicht zwingend tödlich endet – unabhängig von Virenwellen als primäre wie sekundäre Pneumonie allerdings zu den führenden 10 Todesursachen in Europa und USA gehört. Das Risiko für einen kritischen bis tödlichen Verlauf steigt – bei Infektion (!) und ohne dadurch zur Garantie zu werden (!) – mit zunehmendem Alter ab 65 bei gleichzeitigem Vorliegen schwerer Grunderkrankungen, sofern dies mit einem extrem geschwächten Immunsystem einhergeht. 

Ein Virus, das – im Unterschied zu herkömmlichen Seuchen – bei 99 Prozent der Menschen gar nichts oder eine leichte oder eine sehr schwere Erkältung auslöst, bleibt aber auch dann ein vergleichsweise harmloses Erkältungsvirus, wenn seine Existenz bei Gestorbenen nachweisbar ist (Sterben „mit“ Corona) bzw. wenn es nachweislich am Sterbegeschehen mittelbar oder unmittelbar an Krankheiten sterbender Menschen beteiligt war (Sterben „durch“ Corona) bzw. wenn es in einem von 1.000 oder 10.000 Fällen der einzige bzw. hauptsächliche Sterbegrund gewesen sein sollte (Sterben „an“ Corona). 

Virenassoziierte Übersterblichkeit als „Luxus-Problem“

In gewisser Weise ist dies eine so logische wie tragische „Kehrseite“ fortschreitenden Wohlstands und fortschreitender Medizin: Die Menschen werden mit und trotz früher noch unmittelbar tödlicher Krankheiten und entsprechend geschwächter Immunsysteme immer älter, so dass der letzte todbringende Impuls immer häufiger von einer für alle anderen harmlosen Erkältung ausgelöst werden kann. Insofern ist es – so zynisch und herzlos es klingen mag – ein Luxus-Problem bzw. gerade Ausdruck von Wohlstand und Hightech-Medizin, dass im Verlauf saisonaler Atemwegserkrankungswellen je nach Nation und Schweregrad der akuten Grippevariation eine im Alltag nicht bemerkbare aber statistisch festzustellende Jahresübersterblichkeit von 2 bis 5 Prozent zu verzeichnen ist. 

Auf der Ebene der Einzelschicksale wissen die Betroffenen und ihre Angehörigen sowie das Personal in Krankenhäusern, Altersheimen und ambulanten Pflegediensten sehr wohl und seit je her, dass das Infektionsrisiko insbesondere im Winter besteht und durch entsprechende Verhaltensweisen minimiert, aber nicht getilgt werden kann. Und sie wissen, dass es neben „unnatürlichen“ Toden wie Unfällen oder Morden eben auch ein unabwendbares „natürliches“ Sterben gibt, das letztlich immer eines an Krankheit ist, dessen Rahmen gesellschaftlich und medizinisch besser oder schlechter gestaltbar ist und das sich gegen die bloße Natur durchaus aufschieben lässt, was auch zu menschengemachten historischen Veränderungen der Hauptsterbegründe führt – an der Tatsache krankheitsbedingten Sterbens als solcher aber nichts ändert. Gerade im Kontext moderner Medizin stellt sich irgendwann für viele dieselbe im Einzelfall von Betroffenen, Angehörigen und Ärzten zu beantwortende Frage, ob das Leben oder das Sterben verlängert wird. 

Bedenkt man in der Antizipation des eigenen Alterns und Erkrankens, dass sich die Privatisierungen im Gesundheits- und Pflegesektor für Krankenhauspatienten und Insassen von Pflegeheimen – die zunehmende Überantwortung von Pflege und Heilung an die Logik des Profits – in vielerlei Hinsicht und ganz allgemein nicht als Segen erwiesen haben, so scheint doch weder fürs Gesundheitswesen allein noch und erst recht für die Bevölkerung insgesamt die Winterübersterblichkeit selbstevident ein wegen Dringlichkeit mit Priorität zu lösendes gesellschaftliches Problem darzustellen – schon gar nicht via ad hoc ausgerufener und hergestellter Not- bzw. Ausnahmezustände.

Hygieniker mit rassistischen Ressentiments

Schon von Anfang an war der historisch-rationale Kern des Hygiene-Diskurses auch von Unvernunft umgeben. Insbesondere, nachdem gewisse Standards gesellschaftlich durchgesetzt waren und selbstverständlich geworden sind, hatte er eigentlich nur noch ein berufsbedingtes Interesse (seitens Mediziner oder Molekularbiologen z.B.) verdient. Gleichwohl schwang sich zum einen die „Volkshygiene“ zum Topos traditionell autoritär-rechter Politiken mit Anschlüssen an rassistische und antisemitische Ressentiments auf. Zum anderen – und das hat sich bisweilen prächtig miteinander verbunden – ist die übermäßige Beschäftigung mit Bakterien, Mikroben, Bazillen, Staubmilben, Pilzen und Viren zum Symptom individueller (Zwangs-)Neurosen und Phobien geworden, welche die Betroffenen paradoxerweise ausgeklügelte Regelwerke zur Kontaktvermeidung (inkl. Straflust bei Regelverletzung) ersinnen lässt, die – wie beim Putzwahn etwa – dennoch oder deshalb immer wieder dazu führen, dem Verhassten und Gefürchteten (etwa dem zu beseitigenden Dreck) stets näher zu sein, als die beargwöhnten „Gefahr-Ignoranten“ es sind. 

Pedantischer Ordnungs- und Sauberkeitsfetisch, Geiz und sadistisches Strafbedürfnis zeichneten für Freud den sogenannten Analcharakter aus. Dass in der Vorstellungswelt des individual- und sexualpathologischen Paranoikers die größte Bedrohung des eigenen Körpers von den in ihn eindringenden kleinsten und unsichtbarsten Organismen ausgeht, hatte seine kollektiv-politische Entsprechung in der Wahnvorstellung vom gesunden organischen Volkskörper, der von der Physis oder den Ideen gesellschaftlicher Minderheiten infiziert, zersetzt, befallen, verunreinigt werden könnte.

Eine Zeitlang, vor allem während der 1990er, konnte man noch den Eindruck gewinnen, dass Menschen, die aus Angst vor Bakterien den Restaurantstuhl desinfizieren, bevor sie sich setzen, oder vor und während des Sexualaktes permanent an die Viren und Keime denken, die sich im Körpersaft des Anderen aufhalten könnten bzw. dort zweifellos existieren, nur noch Gegenstand des Spotts massenkompatibler Hollywood-Komödien sind – ebenso der Hypochonder, der sich beim leisesten Anflug einer Erkältung wie ein Sterbenskranker aufführt und von allen wie ein rohes Ei behandelt werden möchte. 

Seit einigen Jahren aber – irgendwann zu Beginn der 2000er – scheinen sich zunächst unbemerkt neue Generationen von immer mehr selbstbewusst und stolz Kränkelnden heranzubilden, die ihre schier zahllosen psychosomatischen Modewehwehchen von Allergien über Asthma und Neurodermitis bis zur Lactose-Intoleranz nicht mehr peinlich verbergen, sondern als Sensibilitätsausweis vor sich her tragen. Aufgrund der korrespondierenden geistigen Instabilität, einer narzisstischen Ich-Schwäche, welche auf Widerstand durchs Realitätsprinzip nur noch nervös und hysterisch zu reagieren vermag, entstand die kritisch-liebevolle Bezeichnung: Snowflakes.

Panik und Geschäft: Reaktivierung der Viren-Angst

Parallel dazu haben die Pharmaindustrie, die von ihren Forschungsgeldern abhängigen Virologen und Epidemiologen sowie die WHO als neue Menschheitsgeißel Erkältungs- bzw. Grippepandemien ausgemacht, für deren alarmistische Ausrufung gar keine Gefährlichkeit für die Bevölkerung vorhanden oder nachweisbar sein muss, weil es für die Eskalationsstufen schon ausreicht, dass der Erreger neu und die Ausbreitung international ist. Schon lange versuchte das Robert-Koch-Institut, die Öffentlichkeit für saisonal 20.000 Grippe-Übersterblichkeitstote in Deutschland zu interessieren – mit zunächst noch mäßigem Erfolg. Ebenso hatten sich die von WHO, RKI, Drosten und Ferguson beschworenen „Gefahren“ der Vogel- und Schweinegrippe seinerzeit noch rechtzeitig als Fehlalarm erweisen können, weil die Bereitschaft, bis zum Äußersten mitzumachen, bei Medien, Regierung und Bevölkerung zwar schon vorhanden, aber nicht ausreichend verbreitet war bzw. auf einen Rest Realitätsbezug schon noch Wert gelegt wurde.

Das Geschäftsinteresse privatwirtschaftlicher Unternehmen zu benennen, hat – auch wenn es um die Pharmaindustrie geht – so wenig mit Verschwörungstheorien zu tun, wie es verwerflich ist, seine ökonomischen Interessen mit legalen Mitteln durchzusetzen zu versuchen. Dazu gehören Marketing, Public Relations und Lobbyarbeit, und das beinhaltet im Fall der Pharmaindustrie auch immer eine gewisse Angst- und Panikmache, weshalb kein vernünftiger Mensch auf die Idee käme, eine unabhängige und realistische Gefahreneinschätzung bei Vertretern der Pharmaindustrie einzuholen.

Es ist auch kein Geheimnis, dass die Pharmaindustrie in einer Akkumulationskrise steckt und als Ausweg nicht (mehr) Herstellung und Absatz neuer wegweisender Medikamente gegen bislang als unheilbar tödlich geltende Krankheiten präferiert. Ähnlich wie Microsoft die Menschen alle zwei bis 5 Jahre mit einem neuen Betriebssystem ausstattet oder Apple seine Kundschaft mit fast jährlich neuen i-Phone-Versionen, träumt sie davon, weltweit große Menschenmassen jedes Jahr gegen den neuesten Grippe-Erreger impfen zu können. 

Keine Verschwörung – aber umso bedenklicher

Eine Verschwörung der „bösen Pharmaindustrie“ oder „Impflobby“ ist selbstverständlich nicht im Gange. Die wesentlichen Entwicklungen – wie der wachsende Einfluss von Pharmakonzernen in der WHO – haben in der Öffentlichkeit, weder im Geheimen noch hinter verschlossenen Türen, stattgefunden und resultieren folgerichtig aus dem staatlichen Outsourcing der Kostenfaktoren Gesundheit und Krankheit. Die Pharmaindustrie hätte überdies auch nicht die Macht, ihre Interessen gegen die WHO, gegen die Regierungen und nationalen Gesundheitsämter, gegen die Medien und gegen die Bevölkerung durchzusetzen. Vielmehr scheint in allen gesellschaftlichen Milieus schlicht das mindestens unbewusste Bedürfnis herangewachsen zu sein, mit allen verfügbaren Mitteln eine Seuche zu bekämpfen, von der niemand etwas bemerkt. 

Die Corona-Panik, deren Ausgangspunkt sich schwer ausmachen lässt, entfaltete ziemlich rasant eine Eigendynamik, in der Medien, Politik, Experten und Bevölkerung einander wechselseitig aktiv befeuern und zugleich jeder sich als vom andern passiv Getriebener gerieren konnte. Und für viele warf der Ausnahmezustand unverhofft einiges ab: für die Regierung ein Regieren ohne Opposition, für die Medien eine Dauersensation, für regierungstreue Virologen Forschungsgelder und ein schmeichelndes mediales Interesse, für „systemrelevante“ und digitale Unternehmen einen Surplusprofit und für Stubenhocker die Adelung banaler Tätigkeiten als Beitrag zur Lebensrettung und Abwendung einer Apokalypse, so dass von den Coronagenießern und -gewinnern – unabhängig von der Realitätsentwicklung – keine Entwarnung mehr zu erwarten war.

Wenn die WHO also auch in Zukunft wieder im Sinne eines entsubstanzialisierten Pandemiebegriffs Alarmstufe Rot verkündet, weil sich ein neues Schnupfenvirus weltweit verbreitet, und die Nationalstaaten dann quasi automatisch Pandemiepläne aktivieren, deren Maßnahmen (wie wirksam auch immer) im Kontext ihrer Konzeption eine ernsthafte Seuchengefahr im traditionellen Sinne (also ein drohendes Massensterben) unterstellten, sollte zumindest klar sein, dass dabei von Vornherein nichts Verhältnismäßiges herauskommen kann.

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