Millionen unsichere Masken im Umlauf

Spahn-Ministerium unterließ Warnmeldung an EU-Schutzsystem

http://www.freiewelt.net – Redaktion – 24.07.2020

Millionen von unsicheren Masken sind in Umlauf gekommen. Statt eines Schutzes erhöhen diese Masken das Infektionsrisiko. Vor allem Masken der Typen FFP2 und KN95 sind davon betroffen. Das Spahn-Miinisterium wusste von den Mängeln, gab entsprechende Meldungen aber nicht weiter.

Die Litanei von einer schützenden Maske gegen die Ausbreitung des Corona-Virus wird derzeit allerortens von bestimmten Personen wie eine Monstranz vor sich her getragen. Mit dem Tragen einer Maske schütze man sich, vor allem aber andere, vor einer Ausbreitung des Corona-Virus, wird erzählt. Viele Menschen verlassen sich auf derlei Aussagen und verschaffen sich diesen Schutz, der mitunter alles andere als kostengünstig ist. Schließlich fühlt man sich einer gewissen Verantwortung verpflichtet und will dieser auch gerne nachkommen.

Nur gut meinen seitens der Menschen ist nicht immer auch gleichbedeutend mit gut machen. Nämlich dann nicht, wenn einige Maskenhersteller das schnelle (und das viele) Geld wittern, das sie im Handumdrehen wegen einer bei den Menschen grassierenden beinahe Massenhysterie leicht abgreifen können. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Tagesschau aktuell meldet, dass Millionen unsichere Masken in den Umlauf gekommen sind. Vor allem Masken der Typen FFP2 und KN95 sind als unsicher aufgefallen.

EU-weit gibt es das Rapex-System (Rapid Exchange of Information System), ein Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz. Auch Meldungen über unsichere Masken werden an das Rapex übermittelt, damit die Konsumenten in allen EU-Ländern zügig gewarnt werden können. 90 Meldungen gab es bisher über unsichere Masken, davon alleine 48 aus Belgien, wo das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Zoll Masken systematisch prüft. Aus Deutschland gab es genau eine einzige Meldung.

Dabei hätte Anlass zu deutlich mehr Meldungen bestanden. Hunderte Millionen von Schutzmasken wurden vom Bundesgesundheitsministerium angekauft und an die Bundesländer und Kassenärztliche Vereinigungen verteilt. Der TÜV Nord führte im Auftrag des Ministeriums 4.500 Prüfungen von Masken durch, jede vierte Maske fiel durch. Eine Meldung an das Verbraucherschutzssystem, damit die Menschen bezüglich der unsicheren Masken informiert werden können, wurde vom Spahn-Ministerium nicht veranlasst.

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