Totalversagen: Die katastrophalen Folgen einer ausgebliebenen Pandemie

http://www.journalistenwatch.com – Max Erdinger – 11.09.2020

Obwohl die angekündigte Pandemie ausgeblieben ist, sind die Folgen einer grotesken Überreaktion durch zahlreiche Regierungen dennoch katastrophal. Das gilt nicht nur in wirtschaftlich-materieller Hinsicht.

Man muß es ganz klar sagen: Die groß angekündigte Covid-19-Pandemie ist ausgeblieben. Ohne die Medien hätte auch niemand etwas von einer Covid-19-„Pandemie“ bemerkt. Noch grotesker: Bis heute haben noch nicht einmal besonders viele Bundesbürger bemerkt, daß sie ohne die Medien nichts von einer Pandemie bemerkt hätten. Die Betonung liegt dabei auf dem Wort „Pandemie“. Nirgends auf der Welt gibt es solche Menge schwerst an Covid-19 Erkrankter oder gar an Covid-19 Verstorbener, daß der Gebrauch des Wortes „Pandemie“ gerechtfertigt wäre. Auch die Infektionsgefahr ist so gering, daß noch nicht einmal sogenannte „Superspreader-Events“ wie die BLM-Demonstrationen, der CSD oder die „Querdenken“-Demo vom 29. August in Berlin zu einer besseren Auslastung jener Intensivstationen geführt hätten, von denen bereits im April und im Mai wahrheitswidrig behauptet worden war, man arbeite dort am physischen und psychischen Limit. Die entsprechenden Horrormeldungen waren schlicht und einfach erstunken und erlogen. Selbst im Lockdown-freien Schweden ist der bisherige Mortalitäts-Höchstwert aus dem Dezember 1993 zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd erreicht worden.

Obwohl der wohl größte Polit- und Medienskandal der neueren Geschichte von Tag zu Tag immer deutlicher auch als solcher erkennbar wird, weigern sich Politiker vieler Regierungen, den Tatsachen ins Auge zu sehen und die nötigen persönlichen Konsequenzen ihres überzogenen Handelns zu ziehen. Ganz so, als gebe es an ihnen nichts zu kritisieren, tun sie weiterhin so, als sei alle Welt von einer riesigen Gefahr bedroht – und sie selbst seien die absoluten Durchblicker. Die unmittelbaren und die mittelbaren Folgen eines solchen Verhaltens sind katastrophal.

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Der Euphemismus „menschliche Gesellschaft“ dient inzwischen der Verschleierung des Sachverhalts, daß eigentlich von einer infantilisierten Gesellschaft zu reden wäre. Es muß sich um eine infantile Gesellschaft handeln, die sich die andauernde Schwarzmalerei einer Regierung bieten läßt, ohne zu durchschauen, weshalb sie noch erfolgt. Weder die mediale noch die politische Klasse könnte sich das Eingeständnis eines gigantischen Irrtums erlauben, ohne selbst mit schwersten Konsequenzen rechnen zu müssen. Wer diese Einsicht noch immer nicht ins Zentrum seiner Überlegungen stellt, muß sich wohl ganz gut aufgehoben fühlen im Nannystaat. Mit der vielbeschworenen „menschlichen Gesellschaft“ hat der allerdings überhaupt nichts mehr zu tun.

Einsam gestorben sind die Alten und Kranken in den Senioren- und Pflegeheimen, die an ihrem letzten Tag auf Erden noch nicht einmal mehr von ihren engsten Verwandten besucht werden durften. Einsam gestorben sind auch Kinder und Jugendliche, die von ihren Eltern und ihren Geschwistern nicht mehr in den Kliniken besucht werden durften. Verzweifelt sind alle diejenigen gestorben, die sich aufgrund der Folgen des Lockdowns für ihr Geschäft selbst entleibt haben. Niemand kennt die genaue Zahl derer, die deswegen verstorben sind, weil notwendige Behandlungen verschoben worden sind, um die Krankenhausbetten für „Epidemieopfer“ freizuhalten. Nach stundenlangem Maskentragen ist erst vor wenigen Tagen eine 13-jährige Schülerin im Schulbus kollabiert und verstorben. In den Tagen zuvor wurde von zwei Elfjährigen berichtet, die hinter ihren Masken im Schulunterricht ohnmächtig geworden waren. Immer wieder tauchten derweil Fotos von Politikern auf, die keinen Pfifferling auf die von ihnen selbst erlassenen Regeln gaben. Kein Abstand, keine Masken.

Das Volk läßt sich Masken ins Gesicht paragraphieren, auf deren Verpackung schon zu lesen ist, daß sie keinen Schutz vor Viren bieten. Getragen werden sie weitgehend widerstandslos dennoch, um einer angedrohten Strafe zu entgehen. Wo so etwas vor sich geht, muß man von einer zutiefst unmenschlichen Gesellschaft reden, von einer Gesellschaft, in welcher der intellektuelle Selbstbetrug realitätswidrig zum höchst sozialen Verantwortungsbewußtsein hochgejazzt worden ist. In einer solchen Gesellschaft darf sich der Idiot inzwischen als den Maßstab aller Vorbildlichkeit begreifen. So, wie er sich den Maskenzwang bieten läßt, läßt er sich auch das völlig ignorante Gestammel von Politikern wie Annalena Baerbock, Kevin Kühnert, Helge Lindh und Saskia Esken in anderen Zusammenhängen als „bedenkenswert“ andienen. In einem solchen Land geht ein Richard David Precht als Philosoph durch. Es ist zum Schreien.

Neugeborene, die nach etwa zwei Wochen zum ersten Mal bewußt sehen, blicken in maskierte Horrorfratzen und ihr erster Eindruck von der Welt ist nicht ein liebevolles Lächeln, das ihnen entgegenstrahlt, sondern der, daß irgendetwas oberfaul sein muß mit ihrem Dasein. Hineingeboren werden sie in eine Umgebung, die ernsthaft darüber „debattiert“, ob Neugeborene ein Segen sind, oder ob es sich dabei um kleine „Umweltkiller“ handelt. Daß, wer freiwillig auf Kinder verzichtet, bereits zu seinen eigenen Lebzeiten genetisch tot ist, kommt kaum noch jemandem in den Sinn. Das ist genau das Volk, das man braucht, wenn man einen grotesken Maskenball veranstalten will. Hierzulande ist die menschliche Gesellschaft mindestens so sehr Einbildung wie die Pandemie. Daß Frau Merkel nach fünfzehn Jahren Desaster immer noch als Kanzlerin akzeptiert wird, spricht diesbezüglich Bände.

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Sich vor der Infektion mit einem Virus zu fürchten, indem man recht gefühlig aus dem Bauch heraus (wo heraus auch sonst?) unterstellt, daß Infektion auch gleichbedeutend sei mit schwerster Krankheit und allzu frühem Tod bei gleichzeitiger Dysfunktionalität des eigenen Immunsystems, läßt ein bisher für undenkbar gehaltenes Phänomen sichtbar werden. Diese Gesellschaft ist inzwischen derartig infantil und unmündig, daß selbst äußerst negative Grundhaltungen in etwas Positives umdefiniert werden, so lange sie dazu geeignet sind, die Illusion von der Relevanz der eigenen Meinung in der Ignoranz aufrecht zu erhalten. Der deutsche Klugscheißer platzt bald vor lauter Liebe zu sich selbst. Genau das ist das Ticket, auf dem die politische Klasse weiterhin die sieben Weltmeere besegelt. Es ist unfaßbar, was ein halbes Jahrhundert „friedliche Kulturrevolution“ aus dem vormals vorhandenen, „gesunden Menschenverstand“ gemacht hat. Müsste man heute eine neue Flagge für die Bundesrepublik erfinden, ein defäkierendes Rindvieh auf schwarz-rot-goldenem Grund wäre ein guter Vorschlag. Das wäre schon deshalb ein guter Vorschlag, weil anscheinend kaum jemandem der Verdacht kommt, der ubiquitäre Polit- und Medienschnack von der Menschheit, dem Planeten, dem Weltklima und der globalen Bedrohung durch ein Virus könnte seine Ursachen darin haben, daß es dort einfach an Kompetenz mangelt, um auf die tatsächlich und täglich sich stellenden Aufgaben hierzulande und in der Gegenwart angemessen zu reagieren. Vom hohen Roß herunter in hypermoralistischer Manier den lieben langen Tag vom Humanität, historischer Schuld und den Weltproblemen zu faseln, ist für jeden Ignoranten verlockend, der damit überfordert wäre, jener schwierigen Aufgabe gerecht zu werden, die laut Amtseid darin zu sehen wäre, Schaden vom Volk abzuwenden und ganz konkret seinen Nutzen zu mehren.

Neuerliche Spaltung

„Einigkeit und Recht und Freiheit“ sind längst ersetzt worden durch „Hader, Gesinnungsrecht und Bevormundung“. Raucher gegen Nichtraucher, Veganer gegen Fleischesser, Frauen gegen Männer, Jugend gegen Eltern und Großeltern usw.usf. Das ist also nicht neu. Und man muß damit rechnen, daß sich die polit-mediale Klasse durchaus Gedanken zu diesem Volk gemacht – oder hat machen lassen, ehe sie daran gegangen ist, mit „Pandemie“ als Pseudobegründung die bürgerlichen Grundrechte zu schleifen, wirtschaftliche Existenzen zu ruinieren und im Volke jedermann per Maskenzwang zum Propagandisten der eingebildeten Gefahr umzufunktionieren. Die Folge davon ist jedenfalls ein weitere Fragmentierung der Gesellschaft. Zusätzlich zu allen anderen Unversöhnlichkeiten, die in den vergangenen Jahren nach dem Motto „teile und herrsche“ etabliert worden sind, gibt es nun den sehr tiefen Spalt zwischen einer Mehrheit wahrer „Covidioten“ und den wirklich Informierten, die sich das Covidiotentum von den „wahren Covidioten“ zuschieben lassen sollen wie einen Schwarzen Peter. Wenn es nämlich eines nicht mehr gibt in Deutschland, dann ist es die Fähigkeit zur Selbstreflexion. Im Straßenverkehr ist das sehr gut zu beobachten. Niemand macht mehr Fehler. Schuld sind immer die anderen. Entschuldigt wird sich nicht mehr, stattdessen kommt der gestreckte Mittelfinger zum Einsatz. Immerhin handelt es sich um ein Volk, das eine dreispurige Autobahn nicht sinnvoll nutzen kann und das ernsthaft darüber diskutiert, die wenigen Strecken, auf denen es ein faktisches Tempolimit wegen Verkehrsdichte und Tageszeit noch nicht gibt, künstlich per gesetzlich festgelegter Höchstgeschwindigkeit jenes Potentials zu berauben, das unter hohem baulichen und finanziellem Aufwand geschaffen worden ist. Daß der Gipfel der Selbstverkennung erreicht ist, läßt sich daran erkennen, daß man hierzulande noch immer über die Geschichten von den Schildbürgern lacht, anstatt voll der Selbsterkenntnis in sich zusammenzusinken und Tränen der Hoffnungslosigkeit zu vergießen. Daß man bei einem solchen Volk mit einer behaupteten Pandemie samt Grundrechtsberaubung und Maskenzwang vermutlich durchkommen würde, muß wohl vorher kalkuliert worden sein. Eine politisch-mediale Klasse, die mit einem klugen, selbstverantwortlichen und kritischen Volk rechnen würde, hätte sich so eine „Pandemie“ gar nicht erst auszudenken getraut. Wenn sich auch das deutsche Volk nicht auf seine Volksvertreter verlassen kann – umgekehrt funktioniert das bestens. Seit Jahren wartet meinereiner darauf, angesichts der demographischen Lage Jubelplakate aus der „bürgerlichen Mitte“ zu Gesicht zu bekommen, auf denen zu lesen ist: „Hurra, wir sterben aus!“, komplettiert von einem Kommentar in den Öffentlich-Rechtlichen, daß diejenigen, die eine solche Freude nicht teilen, gottlose Nazis seien.

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Wenn man also so will: Für die allgemeine Maskenträgerei bei maximaler Sterbeangst gibt es viele Ursachen, die allesamt recht unglücklich zusammen – und der Regierung in die Hände spielen. Meinereiner würde das folgendermaßen gewichten: Zwar gibt es den regierungsamtlichen Maskenzwang samt Strafandrohung für den Verstoß, ursächlich für die Befolgung der Anordnungen ist aber ein allgemeiner Geisteszustand, der eigentlich dazu führen müßte, daß Deutschland von der Liste der zivilisierten Kulturnationen gestrichen wird. Von bedingter Tröstlichkeit ist, daß die Völker der vormals „freien, westlichen Welt“ insgesamt kein wesentlich besseres Bild abgeben. Der ganz und gar unglaubliche „Pandemie“-Schnack entfaltet auch dort seine verheerenden Wirkungen. Inzwischen kokettiert sogar schon die Modeindustrie mit den „Gesichtsfetzen der allgemeinen Unterbelichtung“.

Positives?

Wenn man an den gegenwärtigen Zuständen unbedingt etwas Positives entdecken will, dann käme vielleicht die Entlarvung der Medien-und Massendemokratie als Demokratiesimulation in Betracht. Allerdings müsste man damit rechnen, daß sich jemand, der sich den inexistenten Nutzen von Coronamaßnahmen schönreden kann, auch die Medien-und Massendemokratie schönreden würde. Daß Politiker das tun, was von den Medien, diversen globalen Stiftungen und NGOs als Agenda auf den Tisch kommt, ist ihm nicht bewußt. Noch immer herrscht die uneingestandene Gewißheit, die Ablauffolge sei so: Erst beschließen und machen die Politiker – und danach berichten die Medien recht neutral darüber. Es ist hoffnungslos.

Wirklich positiv wäre ein erfolgreiches „Querdenken“, das zunächst einmal die alten Gräben in der vorläufigen Irrelevanz verschwinden läßt und stattdessen die Regierung zwingt, sich der wirklichen Realität zu stellen, anstatt weiterhin einer konstruierten Realität nachzuhecheln, die von Tag zu Tag immer deutlicher als beispiellose Groteske entlarvt wird. Trotz Larvenzwang.

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