Hauptsache Maske – ob sie schützt oder nicht

http://www.kpkrause.de – Klaus-Peter Krause – 24.09.2020

Der politische Missbrauch von Corona – Neulich im ICE von Frankfurt nach Hamburg – Nahezu stets werden nur die Infektionszahlen genannt – Die dringende Empfehlung von Wolfgang Schäuble für den Bundestag – Zwischendurch mal die Maske zum Durchatmen unters Kinn schieben – Die nur suggerierte Sicherheit der Masken – Schwache Studien als Grundlage politischer Entscheidungen – Verfassungsgemäß ist allgemeine Maskenpflicht nur, wenn die Masken wirklich wirksam sind – Die Verhältnismäßigkeit wird immer problematischer – Wie es auch ohne allgemeine Maskenpflicht ginge – „Für den medizinischen Nutzen einer Maskenpflicht gibt es keinerlei Beweis“ – Warum Regierungen Pandemien lieben

Täglich werden wir traktiert mit neuen Corona-Infektionszahlen. Die FAZ titelte am 23. September „So viele Corona-Neuinfektionen wie nie zuvor“ und schrieb: „Das Coro­na­vi­rus brei­tet sich immer schnel­ler aus, betrof­fen ist von dieser Entwick­lung vor allem Europa. In der vergan­ge­nen Woche seien welt­weit fast zwei Millio­nen Neuin­fek­tio­nen regis­triert worden, so viele wie nie zuvor. Das habe die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) in Genf in der Nacht zum 22. September mitgeteilt. Dies sei ein Anstieg um sechs Prozent gegen­über der Vorwo­che und „die höchs­te Zahl an regis­trier­ten Fällen inner­halb einer Woche seit Beginn der Epide­mie“. In Frank­reich sei laut der Gesund­heits­be­hör­de France Santé ein „expo­nen­ti­el­les Wachs­tum“ der Infek­ti­ons­zah­len von täglich mehr als 5000 Neuan­ste­ckun­gen zu beob­ach­ten …“.  Das Blatt zitiert auch Kanz­ler­amts­mi­nis­ter Helge Braun: Ange­sichts stei­gen­der Infek­ti­ons­zah­len sei jetzt keine Zeit, um Öffnungs­si­gna­le zu senden. In der gleichen FAZ-Ausgabe ist ein längerer Bericht darüber zu lesen, dass in Bayern die Infektionszahlen steigen. Im Blatt vom 24. September heißt es „Die zweite Welle ist da“. Andere Mainstream-Medien machen beim Alarmieren ebenfalls mit.

Der politische Missbrauch von Corona

So geht es nun schon seit geraumer Zeit. Angesichts dessen, welche Interessen offensichtlich hinter der Corona-Aufbauschung stecken – Impfstoffgeschäft, EU-Schuldenunion durchsetzen, Demos kleinhalten, Wahlveranstaltungen für den neuen Bundestag 2021 begrenzen, den unausweichlichen Finanz-Crash Corona in die Schuhe schieben –  ist unübersehbar: Die politischen Führungen wollen die Bürger in Angst halten und die Freiheitsbeschränkungen so lange wie möglich beibehalten. Corona wird politisch missbraucht (hier).

Neulich im ICE von Frankfurt nach Hamburg

Dazu die stumpfsinnige Maskenpflicht. Neulich in einem ICE von Frankfurt nach Hamburg hatte ein älterer Herr, im Alter wohl über achtzig, Ärger mit dem Zugpersonal. Ihn plagten mit der obligatorischen Maske Atemprobleme, und so zog er sie, um Luft zu holen, immer mal wieder von der Nase herunter, zumal immer wieder auch seine Brille beschlug. Er arbeitete mit ihr an seinem PC, konnte dann nichts mehr lesen. Und immer wieder kam Zugpersonal vorbei und ermahnte ihn. Eine Mitreisende, die sich für ihn zu verwenden suchte, richtete nichts aus, denn das Personal berief sich auf seine Verpflichtung. Dann kreuzte plötzlich dessen Chef auf und verkündete barsch, er habe es jetzt satt mit dem renitenten Fahrgast und die Polizei verständigt, die werde ihn in Hannover aus dem Zug holen. Als der Zug Hannover erreichte, verzog sich der Fahrgast von seinem Platz. Auf die Toilette? In den Speisewagen? Einige Zeit nach Hannover kehrte er auf seinen Platz zurück und blieb von nun an unbehelligt. In Hannover hatte das Zugpersonal gewechselt.

Nahezu stets werden nur die Infektionszahlen genannt

Natürlich tischen die Alarmierungsberichte immer wieder fast nur die Infektionszahlen auf, nicht die Zahl der tatsächlich Erkrankten und Genesenen. Auch  findet es nicht (oder nur sehr gelegentlich) statt, sie ins Verhältnis zur Bevölkerungszahl zu setzen, zu früheren Grippe-Epidemien oder zu anderen schweren Erkrankungen, die tödlich ausgehen können. Im Mai (hier) schrieb ich: „Die Maskenpflicht wegen des Corona-Virus in Deutschland besteht fort. Ihr Ende ist noch nicht absehbar. Die politische Führung macht dazu keine Anstalten und hält sich bedeckt. Dabei können Schutzmasken kaum schützen und der Gesundheit sogar schaden. Sie sind, wenn man sie falsch benutzt – und das passiert zwangsläufig – sogar gefährlich. Die Lösung ist die Maskenpflicht daher nicht und folglich auch nicht notwendig (siehe hier).”

Die dringende Empfehlung von Wolfgang Schäuble für den Bundestag

Vergnüglich zu lesen ist, was Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble den rund 3100 Beschäftigten der Bundestagsverwaltung sowie den knapp 2800 Mitarbeitern der Abgeordneten in Form einer Hausmitteilung verordnet hat. Die Mitteilung  222/2020 vom 28. August ist überschrieben mit  „Dringende Empfehlung einer Mund-Nasen-Bedeckung in allen Liegenschaften des Deutschen Bundestages ab 1. September 2020“. Im Text heißt es dann: „Diese dringende Empfehlung gilt ab dem Betreten der Liegenschaften grundsätzlich für alle Personen und alle Verkehrsflächen wie zum Beispiel die Flure und Treppenhäuser, Aufenthaltsbereiche, Sanitärräume, Gastronomiebereiche (mit Ausnahme am Tisch) und die Bibliothek, aber auch für Sitzungssäle und Besprechungsräume.“ Wie schön, dass auch unsere Abgeordneten die „Gesichtswindel“ tragen sollen.

Schäuble: Zwischendurch mal die Maske zum Durchatmen unters Kinn schieben

Allerdings steht ganz am Ende des Ukas*) von Schäuble auch dies: „Bereits nach 30 Minuten Tragedauer kann es je nach Art der Mund-Nasen-Bedeckung zu einem signifikanten Anstieg der CO2-Werte im Blut kommen, da die ausgeatmete Luft unter Umständen nicht so gut entweichen kann. Ein ständiges Aus- und wieder Anziehen der Mund-Nasen-Bedeckung ist aber auch nicht sinnvoll, da so das Risiko einer Kontamination erhöht wird. Zwischendurch sollte man sie also zum Durchatmen eher unters Kinn schieben, aber weitertragen.“ Das Ukas-Original finden Sie hier.

Der Lockerungsvorschlag sorgte für Aufsehen und Zurückrudern

Darüber berichtet hatte das Magazin Focus Online am 5. September. Diese von Schäuble empfohlene Lockerungsübung erregte Aufsehen und hat offensichtlich irritiert. Denn mit Datum vom 9. September hat Focus Online seinen Bericht aktualisiert und seinen ersten umformuliert: Einige Sätze in der Empfehlung würfen nämlich Fragen auf: „Ein Anstieg der CO2-Werte im Blut? Die Maske soll unters Kinn geschoben werden?“  Focus Online hat offensichtlich nachgefragt, denn nun heißt es im aktualisierten Bericht, dass die Bundestagsverwaltung die Empfehlung erklärt habe und zurückrudere:

„Bei lebensnahe Betrachtungsweise …“

Ein Sprecher der Verwaltung habe mitgeteilt, dass die Empfehlungen von den einschlägigen Behörden wie dem Robert-Koch-Institut stammten. Dazu gehöre, dass die Mund-Nasen-Bedeckung nicht ständig an- und abgelegt werden sollte. Bei lebensnaher Betrachtungsweise bestehe aber gelegentlich das Bedürfnis, in geeigneten Situationen einen kurzen Moment ‚durchzuatmen‘. Dafür erscheine das Unter-das-Kinn-Schieben als ‚kleineres Übel‘, auch wenn es möglichst vermieden werden sollte. Der Verweis auf die steigenden CO2-Werte im Blut basiere dagegen nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern solle das „Unter-das-Kinn-Schieben“ erklären: „Der Hinweis auf den CO2- Wert dient ausschließlich einer möglichen Erläuterung für dieses Bedürfnis, beinhaltet aber keine wissenschaftliche Stellungnahme und insbesondere auch keine Behauptung einer Gesundheitsgefährdung.“

Überarbeiten der Schäuble-Empfehlung angekündigt

Die Bundestagsverwaltung, so ihr Sprecher weiter, möchte die Empfehlungen nun aber nachträglich anpassen: „Um keine Missverständnisse entstehen zu lassen, ist beabsichtigt, die Hinweise in der Anlage zur Hausmitteilung zu überarbeiten“, teilte der Sprecher mit. Den ganzen Focus-Online-Bericht finden Sie hier.  Was lehrt uns das? Wenn die Abgeordneten und das andere Personal im Bundestag das „kleinere Übel“ wahrnehmen dürfen, sollten das auch alle anderen Bürger tun dürfen. Bitte verkünden.

Die nur suggerierte Sicherheit der Masken

Zur Maskenpflicht hat die Deutsche Apotheker-Zeitung (DAZ) hat einen Meinungsbeitrag von Prof. Dr. Markus Veit**„Hauptsache Maske!?“ veröffentlicht. Im redaktionellen Vorspann dazu heißt es: „Er ist entsetzt über Stellungnahmen aus der Politik und von den Medien und schließlich auch in jüngster Zeit über Urteilsbegründungen zur Maskenpflicht. Dieses Entsetzen betrifft auch den undifferenzierten Umgang mit der Thematik seitens der agierenden Kolleginnen und Kollegen. Deshalb hat er sich zu nachfolgendem Zwischenruf entschlossen.“ Veit wendet sich dagegen, dass die verwendeten Alltagsmasken eine vermeintliche Sicherheit suggerieren. Und der Schutz mit professionellen Masken funktioniere auch nur dann, wenn man professionell mit ihnen umgehe. Er schreibt unter anderem:

Hauptsache Maske – ob sie schützt oder nicht

„Unabhängig vom Einsatzgebiet mussten bisher alle Masken individuelle Normen erfüllen. Diese Normen zielen einerseits darauf ab, die Funktionalität der Schutzmasken sicherzustellen und andererseits den Anwender vor der Einatmung von lungengängigen Stoffen und Stäuben, die aus den Masken kommen können, zu schützen und die Beeinträchtigung der Atmung auf ein Minimum zu reduzieren. Seit März ist es nun völlig egal, welche Masken wir (auch in der Apotheke) zum Infektionsschutz verwenden, ob wir die aus der Werkstatt holen, beim Fanclub einkaufen oder selbst nähen – Hauptsache Maske! Schon daraus lässt sich ableiten, dass der Schutz all dieser verschiedenen Masken vor Viren und ihre Wirksamkeit bei der Infektionsübertragung zweifelhaft ist. Da muss man nur den gesunden Menschenverstand einsetzen, es braucht kein Studium der wissenschaftlichen Literatur. Wieso wird seitens der Experten in diesem Lande zu denen wir, liebe Kolleginnen und Kollegen gehören, dazu geschwiegen; und nicht nur das; es wird sogar proaktiv mitgemacht: Es soll sogar Apotheken geben, die eigene ‚Alltagsmasken‘ anbieten.“

Schwache Studien als Grundlage politischer Entscheidungen

Veits Fazit lautet: „Täglich werden wir von den Medien, selbst ernannten ‚Faktencheckern‘ und Politikern mit Halbwahrheiten zu Masken belehrt. Durch die von Politik und Medien geschürte Verunsicherung sehe ich inzwischen sogar Menschen mit Masken allein im Auto oder auf dem Fahrrad, sogar beim Wandern und Spazierengehen … sic! Wir als Fachleute müssen dazu aus meiner Sicht angemessen Stellung nehmen.“ Und in einem Postscriptum bemängelt Veit die Stellungnahme der Ad-hoc-Kommission SARS-CoV-2 der Gesellschaft für Virologie zu SARS-CoV-2-Präventionsmaßnahmen bei Schulbeginn nach den Sommerferien. Zum Nutzen von Masken werde nur eine einzige Metaanalyse zitiert. Diese sei  ein Paradebeispiel dafür, wie Studien mit experimentellen Schwächen, wie er sie auch in seinem Meinungsbeitrag angesprochen habe, als Grundlage politischer Entscheidungen verwendet werden. „Solange insbesondere Risiken von Masken bei Kindern im dauernden Gebrauch und durch Auf- und Absetzen nicht eindeutig untersucht sind  und dann eine Nutzen-Risiko-Bewertung positiv ausfällt, erachte ich den Einsatz von Masken bei Kindern als unethisch und möglicherweise gefährlich.” Veits ganzer Beitrag hier.

Verfassungsgemäß ist allgemeine Maskenpflicht nur, wenn die Masken wirklich wirksam sind

Ob die Masken wirksam sind, spielt auch verfassungsrechtlich eine Rolle. Hierzu hat sich der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Dietrich Murswiek im August 2020 geäußert***): „Die Verfassungsmäßigkeit der Maskenpflicht hängt zunächst von der Wirksamkeit der Masken ab. Verhindern sie die Übertragung von SARS-CoV-2 oder vermindern sie wenigstens die Übertragung der Viren? Die Antwort auf diese Frage ist bis heute umstritten. Es wird jetzt Zeit, die Wirksamkeit der Masken wissenschaftlich zu belegen; andernfalls wird sich die Maskenpflicht unter dem Aspekt der Eignung nicht länger aufrechterhalten lassen. – Die Effizienz normaler Alltagsmasken scheint jedenfalls gering zu sein. Wenn sie Infektionen nicht verhindern, aber jedenfalls vermindern, reicht dies jedoch verfassungsrechtlich aus, um ihre Eignung zu bejahen.“

Die Verhältnismäßigkeit wird immer problematischer

Zur Erforderlichkeit der Maske fragt sich Murswiek, „ob es nicht ausreichen würde, diejenigen Menschen, die Krankheitssymptome haben, zum Tragen einer Maske aufzufordern“. Dem werde entgegengehalten, dass Infizierte auch ohne Symptome das Virus verbreiten könnten. Die Verhältnismäßigkeit i.e.S. werde aber immer problematischer, je weniger Menschen infiziert sind: „Laut RKI sind zur Zeit rund 22.000 Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert. Das sind weniger als 0,03 Prozent der Bevölkerung. Auch wenn wir eine Dunkelziffer berücksichtigen müssen, heißt dies, dass mehr als 99 Prozent der Bevölkerung, die allesamt gesund sind, Masken tragen müssen, weil unter ihnen einige wenige – aber jedenfalls unter 1 Prozent – sind, die unerkannt infiziert sind und einige Tage lang das Virus verbreiten können.“

Wie es auch ohne allgemeine Maskenpflicht ginge

Murswiek meint: „Was man mit der Maskenpflicht – die Wirksamkeit der Masken unterstellt – erreichen kann, lässt sich weitgehend auch mit dringenden Appellen an die Vernunft und die Verantwortlichkeit der Menschen erreichen: Wer Krankheitssymptome hat, soll zu Hause bleiben und nur in unerlässlichen Fällen in die Öffentlichkeit gehen, dann aber mit Maske. Da heute die große Mehrheit der Menschen offensichtlich bereit ist, sich am Corona-Schutz so zu beteiligen, wie Politik und Medien dies fordern, wird man mit einer hohen Folgebereitschaft für einen derartigen Appell rechnen können. Bezogen auf die Menschen mit Symptomen könnte man mit dieser Lösung eines Appells an freiwillig-verantwortlichem Handeln wohl eine ähnliche Wirkung wie mit einem rechtlich verpflichtenden Gebot erzielen.“ Murswiek plädiert also im Zweifel zugunsten der Freiheit. Das wird auf Widerstand stoßen; freiheitsversessen sind zu viele Deutsche leider nicht.

Gesundheitsministerin der Niederlande: Für den medizinischen Nutzen einer Maskenpflicht gibt es keinerlei Beweis

Mit seinem Zweifel an der Maskenwirksamkeit findet Murswiek Unterstützung aus den Niederlanden. Die niederländische Gesundheitsministerin Tamara van Ark hält von der Maskenpflicht nichts: „Aus medizinischer Sicht gibt es keinerlei Beweis für den medizinischen Nutzen, eine Gesichtsmaske zu tragen. Daher haben wir uns dafür entschieden, auf nationaler Ebene keine Maskenpflicht einzuführen.“ (Quelle hier). Schauen Sie sich auch den Beitrag an „Warum Gesichtsmasken nicht funktionieren“ (hier).

Immer mehr Ärzte äußern sich kritisch zur Corona-Panikmache

Inzwischen melden sich in Deutschland und Österreich immer mehr Ärzte kritisch gegen die Corona-Beschränkungen zu Wort, sprechen über die Fakten und appellieren für mehr Sachlichkeit. Das Corona-Virus sei nicht so gefährlich wie befürchtet. Schauen Sie sich dazu eine Information des Hallelujah TV Österreich an und hier vor allem die Ausführungen von Dr. med. Yves Oberndörfer (von Minute 6:56 an). Es sei Zeit, die Ärzte mit der Diagnose zu betrauen und nicht die überforderten Gesundheitsämter. Das ganze Video dauert elf Minuten. Kritisch informativ ist auch ein Interview mit dem Mediziner Dr. Claus Köhler über „fatale Experimente“ der WHO im Zusammenhang mit dem Coronavirus (https://youtu.be/OJcVglSdQ-c). Beim Versuch, es neuerlich aufzurufen, heißt es „Dieses Video ist nicht verfügbar“. Das ist es aber eine Zeit lang gewesen. Also wird es Youtube – weil politisch nicht korrekt? –  gelöscht haben. Auch Neurologin Margareta Griesz-Brisson warnt vor schweren Folgen, die durch die Maskenpflicht bei den Bürgern – vor allem bei Kindern und Jugendlichen – entstehen würden (Beitrag von EpochTimes hier). Ein Video dazu hat Youtube ebenfalls gelöscht. Es war dieses: https://www.youtube.com/watch?v=R5FjKIpkvIE.   „Auch der zweite Upload des Videos war nur bis 12:20 Uhr (27. September) bei YouTube sichtbar, bevor es entfernt wurde“, berichtet EpochTimes.

Warum Regierungen Pandemien lieben

Abschließend erinnere ich noch einmal an zwei einschlägige Äußerungen. Die eine stammt von Robert F. Kennedy jr. am 29. August 2020 in Berlin: „Regierungen lieben Pandemien aus demselben Grund, warum sie den Krieg lieben. Weil er ihnen die Möglichkeit gibt, den Bevölkerungen Kontrollen aufzuzwingen, die die Bevölkerungen sonst niemals akzeptieren würden. Um Institutionen und Mechanismen zu schaffen, um Gehorsam zu orchestrieren und durchzusetzen.“

Die andere Äußerung stammt von Wolfgang Schäuble, der die Corona-Krise als „große Chance“ für Europa bezeichnet hat: „Der Widerstand gegen Veränderung wird in der Krise geringer. Wir können die Wirtschafts- und Finanzunion, die wir politisch bisher nicht zustande gebracht haben, jetzt hinbekommen“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 21. August 2020). Schäuble meint den Bruch der Maastricht-Verträge und eine EU-Schuldenunion. Damit ist ein wesentliches Interesse der Bundesregierung an der Corona-Panikmache deutlich genug benannt..

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*)  Ukas war einst die Bezeichnung für einen Erlass der russischen Zaren.

**)  Markus Veit ist Apotheker und Geschäftsführer der Alphatopics GmbH, Kaufering, einer Beratungsfirma für die pharmazeutische Industrie.

***) Zitat aus „Verfassungsrechtliche Probleme der Corona-Bekämpfung“ – Stellungnahme für die Enquete-Kommission 17/2 „Corona-Pandemie“ des Landtags Rheinland-Pfalz vom 18. August 2020 von Prof. Dr. Dietrich Murswiek.