Ein Kommentar zu „»Es liegt dichter Nebel über dem Land« – Alschner.Klartext

  1. Es ist ein Hohn auf all die Opfer der Konterrevolution von 1990 und eine Verhöhnung aller gegen Ausbeutung und soziale Unterdrückung kämpfenden Menschen der Vergangenheit, wenn über dieser durchaus ernstzunehmenden Geschichte der Flugzeugkatastrophe von 1977 ausgerechnet das Zitat eines Menschen steht, der sich an der bisher größten Katastrophe in der menschlichen Zivilisation, der Zerstörung des Sozialismus im Weltmaßstab, seine schmutzigen Hände gewärmt hat – der Lügner Solzhenizyn.
    Worum geht es heute eigentlich? War die BRD, und waren die kapitalistischen Länder, waren die USA, das imperialistische Deutschland und andere Länder der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ – waren sie jemals friedfertig? Waren sie jemals human? Gab es jemals eine wahre Freiheit für alle Menschen, vor allem für das arbeitende Volk? Nein es gab sie nicht! Der Kapitalismus hat schon 1914 zu einer Katastrophe von riesigem Ausmaß geführt. Und schon damals sagten die Menschen „Nie wieder Krieg!“
    Doch keine 20 Jahre später ging von deutschem Boden erneut ein Krieg aus. Man schätzt bis zu 80 Millionen Tote!.Davon allein etwa 23 Millionen Menschen in der sozialistischen Sowjetunion! Und was geschah erneut – allerdings nur im Westen Deutschlands? Diejenigen, die den Krieg angezettelt hatten, die Herren der Konzerne und Großkonzerne, die Militärs, die Juristen, die Beamten und Wirtschaftsführer blieben ungeschoren, ihre Einkommenquellen blieben unangetastet. Anders verlief es im Osten Deutschlands, in der DDR. Es war nicht nur das „bessere Deutschland“ – es war das gute Deutschland“ Es war die einzige Alternative zum Kapitalismus – ein Ausweg aus der Nacht des faschistischen „3. Reiches“. (Und ich rede hier von etwas, was ich selber erlebt habe – von der DDR! Es war die schönste, die wertvollste Zeit meines ganzen Lebens!)
    Wollen die Menschen aus der Geschichte etwas lernen, oder wollen sie die gleichen Fehler nun zum dritten Male wiederholen? „Das große Karthago führte drei Kriege“, schrieb Bertolt Brecht – „..es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten!“.

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